Zukunft pi’el עתיד פיעל

Da im Hebräischen sehr genau zwischen Zukunft und Gegenwart unterschieden wird, wird diese Zeitform wesentlich häufiger verwendet als z. B. im Deutschen. Auch Tätigkeiten, die in der nahen Zukunft ausgeübt werden, werden im Futur ausgedrückt. „Ich gehe einkaufen“ z.B. würde man im Hebräischen nur sagen, wenn man gerade im Laden steht und seine Waren zusammensucht. Wenn man aber die Absicht hat, gleich einkaufen zu gehen, würde man sagen: „Ich werde einkaufen gehen“. Es gibt im Hebräischen nur eine Futurform; dasselbe gilt für die Vergangenheit.

Die Verbbauformen, die Binjanim, werden ähnlich unterschiedlich konjugiert wie auch in den Vergangenheitsformen, doch es gibt wie dort auch ein Grundschema, das sich aus Personalprä- und -suffixen gestaltet.

Da sich die Futurformen klanglich zum Teil erheblich vom Infinitiv oder vom Präsenz des betreffenden Verbs unterscheiden, besteht hier eine gewisse Verständnisschwierigkeit, da kann man nur sagen: Übung macht den Meister.

Generell gilt für jeden Binjan im Futur, dass die zweite Person maskulinum identisch ist mit der dritten Person femininum. außerdem gibt es nur eine zweite Person Plural für beide Geschlechter und ebenso eine dritte Person Plural für beide Geschlechter.

Hier nun das Schema für das pi’el:

Zukunft Pi'el

Beispiele:

Futur pi'el Beispiele

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