Der Dual – ribui sugi – רבוי זוגי

Im Hebräischen gibt es neben maskulinum und femininum auch noch den Dual. Er wird für Dinge verwendet, die ihrer Natur nach paarig vorkommen, z. B. Augen, Ohren, Hände, Füße, Fahrrad (zwei Räder) Brille (zwei Gläser). Auch Namen gibt es im Dual, z. B. „Jerusalem“ – Jeruschalajim – ירושלים oder in voller Schreibweise ירושליים („Stadt zweier Frieden“)

Charakteristisch ist immer die Endung ajim – ים, nicht aber zu verwechseln mit der maskulinum-plural-Form.

Der Dual kann sowohl weiblich als auch männlich sein, das hängt von der entsprechenden Singularfom des betreffenden Substantivs ab. In der Praxis wird häufig das zweite Jota weggelasen, so dass dies beim Lesen irritierend wirken kann.

hier einige Beispiele:

Brille: Mischkafajim – משקפיים, משקפים

Augen: Ejnajim – עיניים, עינים

Hose (zwei Beine): Michnaßajim – מכנסיים, מכנסים

Da der Dual naturgemäß die Zahl Zwei schon sinngemäß beinhaltet, entfällt sie als Adjektiv vor dem entsprechenden Substantiv.

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein, Grammatik abgelegt und mit , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s